Schlosserei & Schlüsseldienst Claus Oldorf Am Lehester Deich 64 c  D-28357 Bremen Tel. 0421-232811 Fax 0421-2428117
News Post von Schlosserei Oldorf
security2006_logo

Special: SECURITY Essen 2006

World's leading fair for security and fire protection from 10th - 13th October

Vom 10. - 13. Oktober ist es wieder soweit: die SECURITY findet statt und präsentiert sich in diesem Jahr mit einigen Neuerungen. Mit neuem Konzept findet der Security-Kongress statt, der um zwei offene Foren erweitert wird.

Neu im Programm der Fachmesse ist auch das Special-Event
TAT – Technology against Terror und der Themenpark IT-Sicherheit. Erstmals wird außerdem der BVFA mit einer Gemeinschaftspräsentation seiner Mitgliedsfirmen auf der Weltmesse für Sicherheit vertreten sein. Neben dem traditionellen Sektor der Brandmeldesysteme hat sich der Bereich Stationärer Brandschutz überdurchschnittlich gut entwickelt. Neben innovativen Lösungen aus dem Bereich Brandschutz darf der Besucher auch auf weitere spannende te und Neuheiten hoffen.

Neben weiterentwickelten Sicherheitskonzepten stehen auch wichtige Themen für den Einsatz der Sicherheitstechnik im gewerblichen Bereich im Vordergrund der Fachmesse. Dazu zählt der Bereich
Security over IP, die Integration der klassischen Sicherheitstechnik in betriebliche Computernetze. Oder die vielfältigen Anwendungen der RFID-Technik, von der t- bis zur Personenidentifikation bei der Waren- und Inventar-Sicherung und der Zutrittkontrolle. Auch die Nutzung biometrischer Methoden findet zunehmend Anwendung.

Gestiegen ist außerdem das Messeangebot an technisch ausgereiften ten der Gefahrenmeldetechnik integriert in andere sicherheitstechnische Maßnahmen. Auf dem Gebiet der mechatronischen Sicherheit, insbesondere der Schließtechnik, setzen Hersteller auf modulare, speziell auf Kundenbedürfnisse angepasste Lösungen. Die SECURITY 2006 öffnet vom 10. - 12. Oktober, jeweils von 9 - 18 Uhr; am 13. Oktober, von 9 - 16 Uhr.

 

Neue Steuerspielregeln für betriebliche Pkws

Seit 1.1.2006 müssen Selbstständige dem Finanzamt gegenüber nachweisen, dass sie ihren Betriebs-Pkw zu mehr als 50 Prozent betrieblich nutzen. Wird diese Grenze nicht überschritten oder hat ein Selbstständiger keine Aufzeichnungen geführt, hat das weit reichende steuerliche Konsequenzen.

 

In diesem Fall darf der Gewinn erhöhend zu berücksichtigende Privatanteil nämlich nicht mehr nach der pauschalen und oft günstigeren 1%-Regelung ermittelt werden. Der Wert für die private Nutzung muss vielmehr geschätzt werden. Um das Finanzamt überzeugen zu können, dass ein betriebliches Fahrzeug zu mehr als 50 Prozent genutzt wird, muss nach einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministerium übrigens nicht zwingend ein Fahrtenbuch geführt werden. Es genügen somit auch formlose Aufzeichnungen (BMF, Schreiben v. 7.7.2006, Az. IV B 2 – S 2177). Als Nachweis akzeptieren die Finanzämter folgende Aufzeichnungen:

  • · Eintragungen in einem Terminkalender
  • · Daten aus Reisekostenabrechnungen
  • · Abrechnung der gefahrener Kilometer gegenüber Auftraggebern
  • · Aufzeichnungen über einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten, in denen festgehalten wird, aus welchen Gründen ein Unternehmer betrieblich mit seinem Fahrzeug unterwegs war und wie hoch die Kilometerstände zu Beginn und zum Ende der Fahrt jeweils waren

  • Auf Nachweise verzichtet das Finanzamt jedoch, wenn sich aus Art und Umfang der Betätigung eines Selbstständigen ergibt, dass dieser die 50%-Grenze üblicherweise überschreiten wird. Das ist der Fall, wenn viele Kundenbesuche wie bei Handwerkern durchgeführt werden. Zählt der Fuhrpark eines Unternehmers mehrere Fahrzeuge, gilt diese Vermutung nur für das Fahrzeug mit der höchsten Jahreskilometerleistung. Für alle anderen Fahrzeuge erwartet das Finanzamt wieder Nachweise über den Umfang der betrieblichen Nutzung.

    Tipp:

    Beachten Sie jedoch, dass die Auslegung, wann ein Unternehmer nach Art und Umfang seiner Betätigung überwiegend auf seinen Pkw angewiesen ist, je nach Bearbeiter in den Finanzämtern willkürlich ausgelegt werden kann. In diesem Fall sollten Sie auf jeden Fall für drei Monate im Jahr 2006 ein „abgespecktes“ Fahrtenbuch führen. Aufzuzeichnen sind nur betriebliche Fahrten.

    Firmenwagen f
    ü
    r Arbeitnehmer
    Für einen Firmenwagen, der von Mitarbeitern genutzt wird, muss die 50%-ige betriebliche Nutzung nicht nachgewiesen werden. Sie gilt automatisch als erfüllt. Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH brauchen also keine speziellen Aufzeichnungen aufgrund dieser Neuregelung zu führen. Interessant dürfte auch die Anstellung von Familienangehörigen sein. Wird diesen mitarbeitenden Verwandten jeweils ein Firmenwagen zur Verfügung gestellt, bleibt es bei der Ermittlung der Lohnsteuer stets bei der 1%-Regelung. Im Betrieb schlägt der Pkw mit seinen gesamten Fahrzeugkosten Gewinn mindernd zu Buche.

    Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb
    Als betriebliche Fahrten gelten übrigens auch die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb. Bei langen Fahrtstrecken kann die mehr also 50%-ige betriebliche Nutzung dadurch schnell nachgewiesen werden. Diese Auslegung gilt auch ab 1.1.2007 noch, obwohl das Finanzamt die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb in Bezug auf die Entfernungspauschale für die ersten 20 Kilometer zur Privatsache erklärt hat.

    Nachweis gilt auch f
    ür spätere Jahre
    Einmal das Finanzamt überzeugt, muss der Nachweis eigentlich nicht erbracht werden. Nur bei einer wesentlichen Veränderung, müsste dem Finanzamt der Nachweis über die betriebliche Nutzung erneut erbracht werden. Eine wesentliche Änderung könnte nach dem BMF-Schreiben vom 7 Juli 2006 beispielsweise vorliegen, wenn ein Handwerker die Fahrzeugklasse ändert. Denkbar ist ein erneuter Nachweise jedoch auch dann, wenn ein Handwerker privat umzieht und die Entfernung zwischen Wohnung und Betrieb deutlich geringer wird.

 

Pumpe
H.L. Pumpentechnik